Die Thai-Küche
exotisch, scharf, raffiniert, pikant

Essen und Trinken ist in Thailand Ausdruck von Geselligkeit. Gerne trifft man sich an einer
der zahlreichen Garküchen, die zum alltäglichen Straßenbild gehören. Die Landesküche ist durch die
geographische Lage, Kultur und Religion des Landes geprägt. Wokgerichte aus China und exotische Gewürze
aus Indien haben die thailändische Küche stark beeinflusst. Dennoch besitzt sie einen einzigartigen,
unverwechselbaren Charakter.
Regionale Unterschiede sind gering. Im Norden wird Klebreis dem Langkornreis vorgezogen, im Süden
werden die Curries schärfer gewürzt.
Thailändisch kochen heißt nicht immer, streng rezeptgetreu zu kochen, sondern improvisationsfreudig zu sein.
Die Rezepte werden meist von Generation zu Generation mündlich weitergegeben.
Die Schärfe mancher Speisen ist beträchtlich. Deshalb sollte man mit den Gewürzen sparsam umgehen
und öfter abschmecken.
Wird für Feste gekocht, gibt es keine strenge Menüfolgen, sondern alle warmen und kalten Speisen
werden gleichzeitig serviert. Aus frischen Meeresfrüchte und Fisch, Fleisch, frischen Gemüsesorten,
Obst und vielfältigen Gewürzen werden köstliche Gerichte gezaubert, die sich dekorativ dem Mittelpunkt
Reis gruppieren.
Als Getränke bevorzugt man entweder klares Wasser oder ein gut gekühltes Bier.
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