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Der Buddhismus

Aktualisiert am 02.08.2015 [ ๐๒. ๐๘. ๒๕๕๘ ]




Der Buddhismus ist eine der großen Weltreligionen. Und doch unterscheidet er sich von den anderen in einem wichtigen Punkt. Es gibt im Buddhismus keinen Gott, den man anbeten könnte, denn Buddha hat nach der buddhistischen Lehre das Nirvana erreicht. Dies ist kein Ort im allgemeinen Sinn, sondern eher ein Zustand - ohne die Möglichkeit eines Kontaktes heraus oder herein.

Folglich kann Buddha auch keine Gebete hören oder gar Einfluss auf diese Welt nehmen. Nirvana ist das Ende allen Übels, allen Leids, und damit das Ziel eines jeden Buddhisten. Doch dies zu erreichen benötigt man viele tausend Leben und nur, wer die vollkommene Stufe erreicht hat, so wie Buddha selbst, der kann das Nirvana erreichen. Den Umständen nach erscheint das Nirvana dem Normalsterblichen unerreichbar.


Die frühen Leben Buddhas

Nach der buddhistischen Auffassung kann nur derjenige ein Buddha werden - und danach das Nirvana erreichen -, der sich in seinen früheren Existenzen entsprechend verhalten hat. Die Vorstufe zum Buddha wiederum ist der Bodhisattwa. Also muss man davon ausgehen, dass auch der Buddha Siddharta Gautama viele Leben vor seinem "Buddha-Leben" gehabt hat.

Drei davon sind besonders schön ausgeprägt überliefert - soweit man dabei überhaupt von einer "belegbaren" Überlieferung sprechen kann. Es handelt sich somit um Legenden, die im Buddhismus gelehrt werden. Da haben wir zuerst einmal "die Geschichte von Sumedha, dem heiligen Jüngling, der nach 100.001 Äonen in Indien als der Buddha Shakyamuni wiedergeboren wurde".

Demnach lebte "vor langer, langer Zeit in einer längst vergangenen Welt" ein Brahmane namens Sumedha. Der lebte in der Stadt Amara. Aber die Zeit, die seitdem vergangen ist, ist mit Jahrhunderten oder Jahrtausenden nicht mehr zu beschreiben. "Es war", so die Legende, "vor hunderttausend Weltperioden und vier unermesslichen Weltaltern". Schon damals machte sich dieser Brahmane ähnliche Gedanken wie in seinem späteren Leben vor der Erleuchtung zum Buddha. Und damals war es gerade eine Zeit, in der ein Buddha auf Erden weilte.

Als dieser mit seiner Prozession erwartet wurde, machten sich die Leute daran, ihm den Weg zu bereiten. Schließlich kam er, und Sumedha bemerkte auf dem Weg, den der Buddha gehen würde, eine Schlammpfütze. Da der Buddha unaufhaltsam nahte, warf er sich vor ihm, mit dem Gesicht nach unten, auf die Erde - in die Schlammpfütze - und bat den Heiligen, mit seinem Gefolge über ihn hinwegzugehen, damit sie sich nicht beschmutzten. Dipankara, so hieß der damalige Buddha, verhielt in seinem Schritt und wandte sich der Menge mit den Worten zu: "Seht diesen Asketen voll hohen Bußeifers! In unzählbaren Äonen wird dieser Einsiedler ein erhabener Buddha werden und das Rad des Dharma in der Welt drehen, so wie ich es heute tue!"

Im weiteren Verlauf seiner unzähligen Verkörperungen wurde Sumedha schließlich auch als Prinz Vishvantara wiedergeboren. Bekannt wurde er im Volk durch seine Gebefreudigkeit; nichts konnte er einem Bittsteller ausschlagen. Als er schließlich den heiligen weißen Elefanten seines Vaters, des Königs, verschenkte, musste er den Königspalast verlassen und zog mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in die Einsamkeit des Waldes.

Im Verlaufe des hier verlebten Einsiedlerdaseins verschenkte er auch seine beiden Kinder und seine Frau. Ob dieser, im buddhistischen Sinne, guten Tat sorgte der Gott Shakra dafür, dass er seine Frau wiederbekam und seine Kinder auf herrliche Weise in den Königspalast zurück gelangten, wohin auch Vishvantara mit seiner Frau wieder zog.


Der Bodhisattwa im Himmel der Tushitagötter

Die dritte und letzte hier zur Sprache kommende Wiederverkörperung verbrachte der bisher letzte Buddha schließlich im Himmel der Tushitagötter, weil all seine Vorbedingungen zum Buddha erfüllt waren. Und dank seines Tugendverdienstes lebte er dort selbst als Gott. Aber auch das liegt schon eine Unendlichkeit zurück und sein Dasein als Tushitagott war von einer sehr, sehr langen Dauer - wie die Legende berichtet.

In jener Zeit geschah es auf Erden, dass es zu einem "Buddha-Aufruhr" kam. Es gibt drei verschiedene Arten von Aufruhr, die sich auf der Erde ereignen können. Zum einen ist das der "Zyklische Aufruhr", der den bevorstehenden Weltuntergang ankündigt und zum zweiten der "Weltbeherrscher-Aufruhr". Dieser kündigt die Ankunft bzw. Geburt eines Monarchen an, der die ganze Welt beherrschen wird. Dann gibt es noch jenen "Buddha-Aufruhr", der das baldige Erscheinen eines neuen Buddhas in der Welt vorhersagt. Und ein solcher brach nun aus, als der Bodhisattwa (der angehende, spätere Buddha Siddharta) als Gott im Himmel der Tushitagötter weilte.

"Als die Götter von zehntausend Weltsystemen des von den Vier Himmelskönigen verkündeten Buddha-Aufruhrs gewahr wurden, bestimmten sie, welches von allen Wesen Buddhaschaft erlangen sollte. So wandten sie sich an den Bodhisattwa und flehten ihn an, nicht nachzulassen in seinem hohen Streben."

So sprachen die Gesandten der Götter von den zehntausend Weltensystemen zum Bodhisattwa: "Verehrungswürdiger! Als Ihr die Zehn Vollkommenheiten betätigtet, da betätigtet Ihr sie nicht, um den Ruhm eines Herrschers über Götter oder Menschen zu erlangen. Gewisslich tatet Ihr es, um Allwissenheit zur Erlösung der Welt zu erlangen. Verehrungswürdiger, jetzt ist die Zeit für Eure Buddhaschaft gekommen."

Der Bodhisattwa prüfte genau die Bedingungen auf Erden, ob sie der Ankunft eines neuen Buddhas entsprächen, bevor er sich endgültig entschloss als Buddha auf Erden wiedergeboren zu werden. Auch suchte er sich den geeigneten Kontinent, das geeignete Land und die geeignete Mutter heraus.

Als dies alles geschehen war, wandte er sich an die Götter und sagte: "Verehrungswürdige! Ihr habt recht: Die Zeit für meine Buddhaschaft ist gekommen." Danach entließ er alle Götter und Gesandten der zehntausend Weltensysteme und begab sich, nur von den Göttern des Tushitahimmels begleitet, zum Nandanahain in der Tushitahauptstadt. Hier wollte er sterben.

Während er den anderen Göttern bei der Rezitation der langen Reihe seiner Verdienste lauschte, begann sein Leben von ihm zu weichen - gleich einer Blume, die verwelkt. Sein Antlitz wurde bleich und er verschied aus seinem Dasein im Tushitahimmel.

Das alles ist eine nette und spannende Legende, die man einfach glauben oder nicht glauben muss. Es ist dabei keinesfalls anders, als wenn wir im Christentum die Geschichten im Alten Testament lesen, die sich im Himmel des Christengottes abgespielt haben sollen. Und zu jener Zeit, als der Buddha auf Erden wiedergeboren werden sollte, schrieb man auf der Erde in etwa das Jahr 563 v. Chr.

 
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